AIRLINES Schweiz


Airlines allgemein [––], Chair [21.02.21], flyBAIR [11.03.21], EasyJet Switzerland [07.10.20], Edelweiss Air [30.03.21.], Helvetic Airways [15.07.20],

Übersicht

[30.03.21] Konzentration bei Edelweiss auf A340 im Langstreckenverkehr «mehr
[11.03.21] FlyBair macht 2021 Pause «mehr
[28.02.21] Die Chair - Flotte besteht zurzeit aus zwei A319 «mehr
[07.10.20] EasyJet baut rund 70 Stellen- und zwei Flugzeuge ab «mehr
[15.07.20] Helvetic Airways bestellt die grössere E195-2«mehr
[15.07.20] Helvetic POP-UP-Flüge «mehr
[03.07.20] Langstreckenrekord für die Embraer E190-E2 der Helvetic Airways «mehr
[01.07.20] Embraer liefert seinen 1600. E-Jet an Helvetic Airways aus «mehr
[14.06.20] FlyBair startet am 18. Juli 2020 «mehr
[25.02.20] Helvetic Airways heisst dritte Embraer E190-E2 willkommen «mehr
[12.02.20] FlyBair wechselt zu Helvetic Airways «mehr
[23.12.19] Zweite Embraer E190-E2 von Helvetic eingetroffen «mehr
[21.12.19] flyBAIR hebt ab «mehr
[10.07.19] Helvetic Airways verkauft Fokker 100 Flotte an Alliance Airlines «mehr
[14.06.19] Abschied von der Fokker 100 «mehr
[11.06.19] Aus Germania wird Chair Airlines «mehr
[03.05.19] Enter Air beteiligt sich an GermaniaFlug AG «mehr
[21.04.19] Trotz Ankunft der dritten Germania A319 muss der Sommerverkehr neu geplant werden «mehr
[10.04.19] Germania Flug setzt auf A319 «mehr
[04.03.19] Erstes zusätzliches Helvetic Flugzeug eingetroffen «mehr
[05.02.19] Nach dem Aus für die Deutsche Germania: Kann der Schweizer Ableger überleben? «mehr
[03.02.19] Helvetic Fokker 100 verlassen die Flotte vorzeitig «mehr
[09.08.18] Flottenerweiterung bei Edelweiss um eine A320
[09.08.18] Mehr Angebot bei Edelweiss nach Norwegen und Griechenland im Sommer 2019 «mehr
[17.07.18] Helvetic bestellt 12 Embraer E190-E2 «mehr
[24.04.18] Die neunte Edelweiss A320 kommt von Latam «mehr
[05.11.17] Edelweiss erweitert Flotte auf 15 Flugzeuge «mehr


Airlines allgemein

keine Meldung


Chair


[28.02.21] Die Chair - Flotte besteht zurzeit aus zwei A319
Bereits seit einem Jahr fliegt Chair nur noch mit zwei Airbus A319. Die A319 HB-JOH wurde im Februar 2020 für Wartungsarbeiten von Zürich nach Neapel überflogen. Im Juli 2020 wurde das Flugzeug durch ein Hangartor stark beschädigt und muss offenbar als Totalschaden abgeschrieben werden. Die HB-JOH ist allerdings immer noch im Schweizer Register eingetragen. Wie Chair bestätigt, ist sie auf der Suche nach einem geeigneten Flugzeug um die Flotte wieder zu komplettieren. Engpässe werden durch Enter Air abgedeckt, die mit 49.9 Prozent Aktienanteil an Chair beteilig ist.


[11.06.19] Aus Germania wird Chair Airlines
Lange wurde darüber spekuliert, nun ist es offiziell: Die jüngste Schweizer Fluggesellschaft heisst Chair Airlines. Die neue Airline ist die Weiterentwicklung der Germania Flug AG in der Schweiz. «Wir haben die vergangenen Monate dazu genutzt, unseren Neustart in die Wege zu leiten und mit einer neuen Marke frische Akzente im Schweizer Luftverkehr zu setzen», sagt Urs A. Pelizzoni, CCO und Verwaltungsrat Chair Airlines.

Für den Namen Chair – der englischen Bezeichnung für «Stuhl» – hat man sich ganz bewusst entschieden. «Der ‹Stuhl› steht hier für den Sitzplatz im Flugzeug, den wir verkaufen. Mit der farblichen Trennung des roten ‹ch› und des blauen ‹air› im Logo deuten wir auf unsere Schweizer Herkunft hin. Sie stellt aber vor allem auch eine optimal verbildlichte Doppeldeutigkeit dar, mit der wir grafisch spielen können», erklärt Pelizzoni.

Der erfolgte Markenwechsel und die Umfirmierung zur Chair Airlines AG per 1. Juli 2019 gehören zu den wichtigsten Etappen im Transformationsprozess, in welchem sich die Germania Flug AG seit Anfang des Jahres 2019 befindet. In den vergangenen Monaten wurden die gesamte Operation, die Buchungsplattform sowie unzählige Abläufe und Prozesse geshiftet, angepasst und erneuert. «Unser Neustart ist mehr als nur ein Rebranding. Es ist eine Wiedergeburt», bekennt Urs A. Pelizzoni. Mit dem neuen Auftritt habe sich die Airline zwar optisch und rechtlich komplett von ihrer grün-weissen Vergangenheit gelöst, sie fliege aber wie gewohnt stabil, verlässlich und sicher ihre Passagiere zu deren gewünschtem Ziel. Auch das Servicekonzept hält die Airline aufrecht, so sind auf allen Flügen sämtliche Taxen und Gebühren, Softdrinks und je nach Reisedauer ein Snack oder eine warme Mahlzeit im Flugpreis inbegriffen.

Der erste Airbus A319, die HB-JOH, trägt bereits das neue Chair-Outfit und wurde heute vorgestellt. Gut sichtbar prangt das rot-blaue Logo im vorderen Bereich des Maschinenrumpfes. Die Heckflosse ziert ein Ausschnitt des i- Tüpfelchens aus dem Logo, in dem ein Schweizer Kreuz integriert ist. Ansonsten ist die gesamte Maschine dezent in Weiss gehalten. Im Aussenauftritt wird künftig viel mit dem rot- blauen «i» gespielt, welches in leicht geneigter Position an eine sitzende Person erinnert. Die beiden weiteren Airbusse A319 in der Chair-Flotte werden in den kommenden Tagen der optischen Anpassung unterzogen.

Trotz ihrer Namensänderung behält die Fluggesellschaft die strategische Ausrichtung bei. Dies betrifft in erster Linie die Zusammenarbeit mit den Reiseveranstaltern und Reisebüros. Neu wird auch wieder mit Hotelplan zusammen gearbeitet. Sowohl der Einzelplatzverkauf als auch das Subcharter-, ACMI- und Adhoc-Geschäft werden nahtlos weitergeführt. Auch hinsichtlich der Destinationsausrichtung bleibt Chair Airlines der bisherigen Linie treu: Angeflogen werden angesagte Warmwasserdestinationen in Europa und in Nordafrika sowie ethnische Ziele wie zum Beispiel Beirut, Ohrid, Pristina oder Skopje. Das Flugangebot soll künftig wieder ausgebaut werden, , «wir setzen jedoch wie gehabt auf ein kundenorientiertes und nachhaltiges Wachstum», verspricht Urs A. Pelizzoni.

Anpassungen gibt es im Management von Chair Airlines, das heisst CEO Tobias Somandin sowie CCO und Verwaltungsrat Urs A. Pelizzoni erhalten Verstärkung. Neu zur Geschäftsleitung gestossen sind Anri Fontanive als Chief Financial Officer sowie Shpend Ibrahimi als Chief Information Officer und neues Mitglied im Verwaltungsrat.


[03.05.19] Enter Air beteiligt sich an Germania Flug AG
Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air übernimmt per heute, 3. Mai 2019, 49,9 Prozent der Anteile von Germania Flug AG. 50,1 Prozent bleiben bei der Schweizer Albex Aviation AG von Air-Prishtina-Chefin Leyla Ibrahimi-Salahi. Nach der Germania Pleite hatte die Unternehmerin den Schweizer Ableger zu 100% erworben.

Auswirkungen auf den Flugplan des Unternehmens habe der Schritt keine, teilt das Unternehmen mit. Für die Germania Flug AG liessen sich durch die Beteiligung von Enter Air wichtige Synergieeffekte erzielen.

Die am Flughafen Warschau beheimatete Enter Air wurde 2009 gegründet und verfügt über eine Flotte von 24 Flugzeugen, davon 22 des Typs B737-800 und zwei B737-8 MAX die zurzeit gegroundet sind.


EasyJet Switzerland Flotte / www.easyjet.com

[07.10.20] EasyJet baut rund 70 Stellen- und zwei Flugzeuge ab
Weil die Flotte am EuroAirport um zwei Flugzeuge reduziert werden soll, plant easyJet ihre Belegschaft in der Schweiz um etwa 70 Arbeitsplätze zu reduzieren. Der Abzug der beiden Maschinen wird sich eher auf die Frequenz der Verbindungen als auf die Zahl der Flugziele auswirken. Die Reduzierung der Flotte auf internationaler Ebene könnte jedoch die Entwicklung des Angebots verlangsamen. 

EasyJet Switzerland hat derzeit in Basel 12 Airbusse stationiert und beschäftigt dort 450 Mitarbeitende, 15 Flugzeuge und 570 Mitarbeitende sind es in Genf.

EasyJet Switzerland hat am 5. Oktober ein formelles Konsultationsverfahren mit seinen Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften, ESPA und VPOD, eingeleitet. easyJet verpflichtet sich zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern in der Schweiz mit dem Ziel, Arbeitsplatzverluste so weit wie möglich zu vermeiden und Versetzungsmöglichkeiten innerhalb der lokalen Basen zu ermöglichen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat easyJet eigenen Angaben zufolge, zahlreiche Massnahmen ergriffen, um Kosten zu senken. Die Gesellschaft geht davon aus, dass das Niveau der Marktnachfrage von 2019 nicht vor 2023 wieder erreicht wird. Seit einigen Wochen musste sich easyJet immer wieder an neue Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen anpassen, was das Vertrauen der Kunden in die Reiseplanung beeinträchtigt habe.

Im vergangenen Jahr bediente easyJet Switzerland 156 Destinationen und flog 15,1 Millionen Passagiere von und in die Schweiz.


Edelweiss Air Flotte / www.edelweissair.ch

[30.03.21] Konzentration auf A340 im Langstreckenverkehr
Edelweiss hat als Folge der Corona-Krise zu viele Langstreckenflieger. Sie wird daher die Langstreckenflotte auf die vier A340 beschränken und die beiden A330-300, HB-JHR und HB-JHQ ausser Betrieb nehmen. Eine Interimslösung für die beiden Flugzeuge ist bereits gefunden. Ab dem 1. Juni werden sie bei Eurowings Discover zum Einsatz kommen. Eurowings Discover wird mit total vier A330 an den Start gehen. Neben den beiden Edelweiss A330-343 wird sie noch zwei A330-200 ex Sun Express Deutschland betreiben. Bei Edelweiss wird das Vermieten der A330 als vorübergehende Massnahme gesehen. Bei einem erneuten Wachstum auf der Langstrecke müsse die Situation neu geprüft werden.

Die
A330 HB-JHR ist seit dem 29.3.21 parkiert; die HB-JHQ soll Ende April 2021 ebenfalls abgestellt werden.


[09.08.18] Flottenerweiterung um eine A320
Edelweiss erweitert ihre Flotte und wird per Frühling 2019 ein weiteres Kurzstreckenflugzeug des Typs Airbus A320 betreiben. Das zusätzliche Flugzeug wird zum weiteren punktuellen Ausbau des Edelweiss Flugprogramms eingesetzt und dient zusätzlich als operationelle Reserve, um die Flugplanstabilität weiter zu erhöhen. Mit diesem Zuwachs besteht die Edelweiss Flotte aus 16 Flugzeugen (10 Airbus A320, 2 Airbus A330 und 4 Airbus A340).


[09.08.18]
Mehr Angebot nach Norwegen und Griechenland im Sommer 2019
Neu bietet Edelweiss Linienflüge nach Tromsö (Norwegen) an. Bis dato wurde das Ferienziel ausschliesslich als Vollcharter im Winter angeflogen. Die Destination wird zusätzlich nächsten Sommer im Juli und August jeweils am Samstag als Direktflug angeboten. Im Sommer 2019 wird zudem das Angebot nach Griechenland erweitert. In Zusammenarbeit mit TUI Suisse fliegt Edelweiss neu im Juli und August jeweils 1x wöchentlich nach Araxos (Patras) auf dem nördlichen Peloponnes. Damit wächst das Edelweiss Streckennetz auf neu 71 Ferienziele.


[24.04.18] Die neunte A320 kommt von Latam
Die neunte und vorläufig letzte A320 kommt von Latam Brasil und trägt zurzeit die Regi PR-MHB. Das Flugzeug ist auch in Europa keine unbekannte Maschine: Als F-GRSN war sie zwischen Februar 2002 und Dezember 2006 für Star Airlines / Star XL German Airlines / XL Airways Airways Germany / XL Airways France unterwegs, im letzten Jahr meistens ohne Titel. Danach und bis zum Ende der Miete im Dezember 2017 flog sie in den Farben von TAM Brasil (heute LATAM) und wurde dann in San José, Costa Rica geparkt. Bereits auf dem Neuen Kontinent hat sie die Edelweiss-Farben erhalten und hat am 21. April gemäss FR24 Checkflüge gemacht.


[05.11.17] Edelweiss erweitert Flotte auf 15 Flugzeuge
Edelweiss baut im nächsten Jahr die Kurz- und Mittelstrecken-Flotte um drei Airbus A320 Flugzeuge aus. Ausserdem werden zwei weitere ex Swiss A340 Langstreckenflugzeuge im Verlaufe des nächsten Jahres zu Edelweiss stossen, sodass die Flotte Ende 2018 total 15 Flugzeuge umfassen wird - neun Airbus A320, zwei Airbus A330 und vier Airbus A340. Zwei zusätzliche A320 werden bereits ab April 2018, eine ab Juni 2018 für Edelweiss im Einsatz stehen. Die Flugzeuge werden vom Mutterkonzern Lufthansa Group und vom Leasingunternehmen Macquarie geleast.

Die drei A320 ermöglichen Edelweiss im nächsten Jahr auf der Kurz- und Mittelstrecke acht neue Ferienziele anbieten. Edelweiss CEO Bernd Bauer sagt dazu: «Mit diesen drei zusätzlichen Flugzeugen können wir unsere Pläne mit eigenen Flugzeugen umsetzen und sogar noch weitere Frequenzen zu den wichtigsten Ferienzielen anbieten. Beispielsweise können dann nach Las Palmas, Teneriffa und Palma de Mallorca tägliche Verbindungen angeboten werden».

Der Flottenzuwachs bedeutet für Edelweiss auch einen Personalaufbau. Um die zusätzlichen drei Airbus A320 betreiben zu können schafft die Airline 81 neue Stellen in der Schweiz. Gesucht werden 27 Piloten und 54 Cabin Crew Member um die zusätzlichen Flugzeuge zu betreiben.


FlyBair

[11.03.21] FlyBair macht 2021 Pause
FlyBair wird wegen Corona im laufenden Jahr keine Flüge durchzuführen. Das Marktumfeld sei zu unsicher und wegen der Pandemie fehle Planungssicherheit, schreibt die virtuelle Airline. Ziel sei es
im Jahr 2022 wieder einen geregelten Flugbetrieb zu führen. Es gelte, die dem Unternehmen im Crowdfunding zur Verfügung gestellten Mittel zu schonen, um 2022 abzuheben. Ein Hintertürchen lässt die Airline offen und schliesst einen Neustart im laufenden Jahr nicht ganz aus, sofern eine Markterholung sichtbar wird.

FlyBair führte im vergangenen Jahr 32 Rotationen ab Bern-Belp und Sitten durch und verband die griechischen Destinationen Heraklion, Kos und Rhodos mit Bern. Die Flugstrecken von Bern und Sitten nach Palma de Mallorca musste die Airline wegen Corona Ende August 2020 einstellen. Alle Flüge wurden von Helvetic Airways im Auftrag von FlyBair durchgeführt.

Verwaltungsratspräsident Urs Sieber tritt an der Generalversammlung vom 25. März aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verwaltungsrat zurück. Nachfolgerin soll Andrea Wucher werden.
Sie sitzt im Verwaltungsrat der Hauptaktionärin von FlyBAIR, der Flughafen Bern AG, und der touristischen Promotionsagentur Made in Bern AG.


[14.06.20] FlyBair startet am 18. Juli 2020
Den Beginn des Flugbetriebs musste FlyBair wegen Corona um zwei Monate verschieben. Am 18. Juli nimmt die Airline den Betrieb auf. Die Flughäfen Bern und Sion werden am gleichen Tag mit Flügen nach Palma de Mallorca verbunden.

Das Sommerprogramm wurde der aktuellen Situation angepasst. Mit dem adaptierten Flugplan für die Periode Juli bis Oktober 2020 zählt das Streckennetz der Airline sieben Feriendestinationen: Neben Mallorca werden Kreta und Rhodos (ab Mitte August) sowie Jerez, Kos, Menorca und Preveza (ab September 2020) bedient. Die Strecke Bern – Olbia wird im Sommer 2020 nicht bedient. Ebenso wurden einzelne Rotationen annulliert. Alle Flüge werden von Helvetic Airways durchgeführt.


[12.02.20] FlyBair wechselt zu Helvetic Airways
Fly Bair musste nach einer anderen Fluglösung suchen, nachdem German Airways die geplante Zusammenarbeit mit FlyBair gekündigt hatte. Die fünf Embraer 190 sollen an einen anderen Operator vermietet werden.

Anfang Februar konnte nun eine für vorerst sechs Monate andauernde Kooperation mit Helvetic Airways bekannt gegeben werden. Alle FlyBair-Flüge von Bern und Sion werden nun von Helvetic Airways mit Embraer 190-E1 durchgeführt.

Helvetic wird alle Flüge als Vollcharter mit 2L-Flugnummer durchführen. Die bereits publizierten Flugtage sind bestätigt, offen sind noch die Flugzeiten. Kritisch sind offenbar die Slots in Palma und Kreta, die noch von Lions Air eingeholt worden sind. Im Marketing wird der Name «FlyBair» beibehalten da er bereits einen grossen Bekanntheitsgrad aufweist.

Zwischenzeitlich konnte FlyBair das Aktienkapital erhöhen; es beträgt neu 1,63 Millionen Schweizer Franken. Die Flughafen Bern AG bleibt mit 15,3% des Aktienkapitals Mehrheitsaktionärin des regionalen Unternehmens.


[21.12.19] flyBAIR hebt ab
Das gesteckte Ziel war hoch: Am 1. November verkündete der Flughafen Bern, dass er im Mai 2020 wieder täglich Sommerferienflüge mit der neuen Berner Fluggesellschaft flyBAIR anbieten will. Finanziert werden sollte das Vorhaben durch den Flughafen und mit einem Crowdfunding. Das Vorhaben ist geglückt: Zurzeit (21.12.19) sind 1.2 Mio. Franken gesammelt, Ziel der Initianten sind 2.25 Mio. Franken um den Betrieb auch längerfristig gewährleisten zu können.

fly Bair ist eine virtuelle Airline ohne eigene Flugzeuge. Sie arbeitet eng mit Reiseveranstalter wie Aaretal Reisen, Hotelplan oder Tui zusammen. Ausgewählt werden Destinationen die sich in den letzten Jahren in Bern bewährt haben. FlyBair übernimmt die Vermarktung. Lions Air kümmert sich um das operative Geschäft, weil sie die nötigen Bewilligungen für den Passagiertransport hat. Und German Airways verleast die Flugzeuge. Im Sommer eine Embraer 190, im Winter eine Bombardier Dash 8-400. German Airways ist eine neue deutsche Airline unter dem Dach der Zeitfracht Gruppe, die ihren Hauptsitz in Berlin und Leipzig hat. Die Fluggesellschaft entstand aus einem Zusammenschluss der beiden Airlines WDL und LGW.

Der Start in die Sommersaisonmit mit den Destinationen Jerez (Mo, Fr) , Kos (Do), Kreta (Mi, So), Menorca (So), Olbia (Di, Sa) , Palma (Di, Do, Sa) , Preveza (Mi) und Rhodos (Fr) ist gesichert. Ebenfalls sind zwei wöchentliche Flüge von Sion nach Palma (Di. Sa) geplant
Weniger klar ist die Situation im Winterhalbjahr. Geplant ist ab Herbst 2020 eine Verbindung von Bern zu einer grossen Verkehrsdrehscheibe wie München, Amsterdam oder London.


Helvetic Airways AG 2L


[15.07.20] Helvetic Airways bestellt die grössere E195-2
Um sich möglichst breit für die Zukunft aufzustellen, hat Helvetic Airways ihre Bestellung von vier Maschinen des Typs E190-E2 auf die grössere Embraer E195-E2 gewandelt. Die Embraer E195-E2 biete ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sitzkapazität, Reichweite, Kraftstoffverbrauch und umweltfreundlichem Betrieb, schreibt die Airline. Mit einer Sitzkapazität zwischen 120 und 150 Passagieren habe sie im Segment der Mittelstreckenflugzeuge praktisch keine Konkurrenz. Bei Helvetic werden die Flugzeuge mit 134 Sitzplätzen ausgerüstet. Durch den Betrieb einer – bezüglich Cockpit-Qualifikationen – einheitlichen Flotte mit unterschiedlicher Sitzkapazität könne die operative Flexibilität und Unabhängigkeit des Unternehmens weiter ausgebaut werden.

Die E195-E2 ist die Königsklasse in der Familie der Embraer E-Jets. Mit 41,5 Metern Länge, einer Spannweite von 35,1 Metern und einer maximalen Startmasse von 62 Tonnen kann die Maschine bis zu 146 Passagiere über bis zu 4815 Kilometer befördern. Die Zahlen sprechen für sich: Im Vergleich zur E195 (der aktuellen Generation) ist der Kraftstoffverbrauch in der E195-E2 pro Sitz um 25,4 % geringer. Darüber hinaus ist die E195-E2 laut Zertifizierung mit aussergewöhnlich niedrigen Aussengeräusch- und Emissionswerten das umweltfreundlichste Flugzeug seiner Klasse.

Laufende Flotten-Upgrades
Nach Auslieferung der vierten und fünften Embraer E190-E2-Maschine, die als HB-AZD und HB-AZE registriert sind, verfügt Helvetic Airways über eine Flotte von 13 Flugzeugen, darunter acht des Typs Embraer E190-E1 und fünf des Typs Embraer E190-E2. Die übrigen sieben E2-Maschinen werden schrittweise ab Ende 2020 ausgeliefert. Wie früher gemeldet hat Helvetic Airways im September 2018 insgesamt 12 Maschinen des Typs E190-E2 bestellt und hält eine Option auf weitere 12. Wenn das Unternehmen diese Option voll in Anspruch nimmt, würde die Transaktion sich laut Listenpreis auf eine Gesamtsumme von 1,25 Milliarden US-Dollar belaufen.


[15.07.20] Helvetic POP-UP-Flüge
Helvetic passt sich durch die Lancierung eines innovativen Routennetzwerks der veränderten Situation im Luftverkehrssektor an. Statt eines herkömmlichen Liniennetzes mit regelmässig stattfindenden Flügen operiert die Airline jetzt mit einem flexiblen und innovativen Angebot. Die POP-UP-Flüge bieten den Fluggästen die Möglichkeit, eine Auswahl erstklassiger Destinationen zu besuchen.

Die Durchführung der ersten POP-UP-Flüge von Helvetic findet vom 24. bis 26. Juli in Zusammenarbeit mit dem Südosteuropa-Spezialisten Meersicht und dem Chedi Lustica Bay Hotel statt. Bei der Destination handelt es sich um Tivat in Montenegro. Vom 27. bis 30. Juli können sich die Passagiere von Helvetic Airways an den weissen Sandstränden der kroatischen Insel Brač, auch ein Hotspot für Windsurfer, entspannen.

Zu diesen zwei Destinationen gibt es bisher keine Direktflüge ab Zürich. Helvetic Airways bringt ihre Passagiere in etwas weniger als zwei Stunden an diese Ferienziele. Zwei weitere POP-UP-Destinationen, nämlich Dubrovnik und die litauische Hauptstadt Vilnius, werden im August ins Netz von Helvetic aufgenommen.


[03.07.20]
Langstreckenrekord für die Embraer E190-E2
Der brasilianische Hersteller Embraer hat seinen 1600. E-Jet an die Schweizer Regionalfluggesellschaft ausgeliefert. Bei dieser Gelegenheit hat das Flugzeug mit dem Kennzeichen HB-AZE einen neuen Rekord für eine Maschine vom Typ Embraer E190-E2 aufgestellt.

Der transatlantische Flug zur Auslieferung des neuen Flaggschiffs der Flotte von Helvetic Airways führte von Natal, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Norte, nach Zürich. Die Embraer von Helvetic Airways startete gestern Donnerstag, 2. Juli 2020, um 06:37 Uhr (Ortszeit) in Brasilien und landete am Abend um 20:48 Uhr (Ortszeit) am Flughafen Zürich. Der Nonstop-Flug dauerte 9 Stunden und 10 Minuten für eine Strecke von insgesamt 7150 Kilometern und erreichte somit Werte, die normalerweise nur für Langstreckenflugzeuge möglich sind.

Der Flug fand unter optimalen Bedingungen statt, die nicht mit einem Passagierflug zu vergleichen sind. Dank idealen Wetterverhältnissen hat die Besatzung, bestehend aus José Alfredo Thomé Penna Jr. (Pilot Embraer), Almir Suman de Azevedo (Pilot Embraer), Giovanni Zanivan (Pilot Helvetic Airways), Sebastian Fischer (Mechaniker Helvetic Airways) und Bruno Jans (Special Projects Helvetic Airways), ihre Mission perfekt erfüllt.

Die Embraer E190-E2 hat im Passagierbetrieb eine maximale Startmasse von 54Tonnen und kann bis zu 110 Passagiere über 5200 km befördern. Dank ihrer beeindruckenden Pratt & Whitney-Triebwerke der neuesten Generation (PW1900G) kann sie mit einem deutlich niedrigeren Kerosinverbrauch aufwarten und erreicht gegenüber dem Vorgängermodell eine Treibstoffreduktion von mehr als 20 % pro Sitz.


[01.07.20] Embraer liefert seinen 1600. E-Jet an Helvetic Airways aus
Embraer feiert heute (1. Juli 2020) die Auslieferung seines 1600. E-Jets, einer E190-E2. Empfängerin der Meilenstein-Maschine mit der Registration HB-AZE ist Helvetic Airways. Seit die erste Generation der E-Jets 2004 an den Start ging, setzen Airlines und Leasing-Unternehmen aus etwa 50 Ländern auf die Maschinen. Die E2 als neue und besonders treibstoffsparende zweite Generation der E-Jet-Familie ist seit 2018 bei verschiedenen Airlines in Betrieb.

Im Oktober 2019 erhielt Helvetic Airways ihre erste E190-E2. Seither sind im Rahmen der Flottenerneuerung vier weitere Maschinen hinzugekommen. Helvetic bietet in den Flugzeugen auf ihren In- und Auslandsflügen je 110 Passagieren Platz. Auf eine Unterteilung in verschiedene Klassen wird verzichtet. Die Fluggesellschaft hat 12 Maschinen des Typs E190-E2 bestellt und sich Optionen für weitere 12 gesichert, die auch für Flugzeuge des Typs E195-E2 gelten. Damit kann die Fluggesellschaft insgesamt bis zu 24 E2 beziehen. Die Airline zeigt sich absolut zufrieden mit der Leistung der Maschine. Der Treibstoffverbrauch sei noch tiefer als erwartet, wodurch die Maschine noch umweltfreundlicher ist.

Das Flugzeug wird morgen Abend (2. Juli) in Zürich erwartet.


[25.02.20] Helvetic Airways heisst dritte Embraer E190-E2 willkommen
Am Montagabend (24.02.) hat die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways am Flughafen Zürich offiziell die Embraer E190-E2 mit dem Kennzeichen HB-AZC in Empfang genommen. Die dritte Maschine der neuen E2-Flotte landete am Montagabend planmässig um 22.28 Uhr Ortszeit erstmals auf dem Flughafen Zürich. Der jüngste Zuwachs der neuen Generation überquerte den Atlantik in etwas mehr als 11 Stunden und folgte dabei der mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Route mit Zwischenstopps in Recife und Las Palmas. Die HB-AZC soll bereits am 26. Februar den Betrieb aufnehmen und im europäischen Netz der Swiss zum Einsatz kommen.

Wesentlich geringerer Treibstoffverbrauch kombiniert mit zuverlässiger Technik
Nach vier Monaten im Einsatz bestätigen die beiden bereits für Helvetic Airways verkehrenden Embraer E190-E2 die vom brasilianischen Hersteller in Simulationen erreichten Werte. Mit einer Reduktion des Kerosinverbrauchs von bis zu 20 % unterschreiten die Maschinen des Typs E2 die Verbrauchsberechnungen und Simulationsergebnisse des Herstellers deutlich und erfüllen damit die Erwartungen. Dank neuester Luftfahrttechnologie erweist sich das Flugzeug im Betrieb mit Resultaten von knapp 99 % ferner als technisch ausserordentlich zuverlässig.

Mit dem Neuzugang verfügt Helvetic Airways derzeit über eine Flotte von 14 Maschinen, darunter 11 Embraer E190-E1 und drei Embraer E190-E2. In den nächsten Monaten wird sich der Lieferrhythmus der neuen Maschinen des Typs E2 noch verdichten. Bis zum Sommer 2020 sollen vier weitere E190-E2 die Flotte von Helvetic Airways ergänzen, deren Gesamtzahl sich dann auf sieben belaufen wird. Gleichzeitig werden drei Embraer E190 der ersten Generation nach und nach ausgemustert.


[23.12.19] Zweite Embraer E190-E2 eingetroffen
Helvetic Airways hat am Sonntagabend 22.12.19 am Flughafen Zürich offiziell ihre zweite Embraer E190-E2 der neuesten Generation in Empfang genommen. Wie vorgesehen, setzte die als HB-AZB registrierte zweite Maschine der E2-Flotte am Abend um 20 Uhr 28 Ortszeit erstmals am Flughafen Zürich auf. Auf einem etwas mehr als elfstündigen Flug einschliesslich zweier Zwischenstopps in Recife, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Pernambuco, und Las Palmas, der Inselhauptstadt von Gran Canaria, wurde das neue Flugzeug von Brasilien in die Schweiz überführt.

Mit der HB-AZB setzt Helvetic Airways ihre Flottenerneuerung fort. Bis 2021 will die Schweizer Fluggesellschaft über eine der modernsten und umweltverträglichsten regionalen Flugzeugflotten Europas verfügen. Dank einer verbesserten Aerodynamik und Triebwerken der neuesten Generation kann die Embraer E190-E2 mit einem deutlich niedrigeren Kerosinverbrauch aufwarten. Nach den ersten Betriebswochen wurde mit der E2 bereits eine signifikante Treibstoffreduktion erzielt.

Die HB-AZB soll in den nächsten Tagen den Betrieb im europäischen Netz der Swiss aufnehmen. Dank des Neuzuwachses verfügt Helvetic Airways derzeit über eine Flotte von 13 Maschinen, die sich aus 11 Embraer E190-E1 und zwei Embraer E190-E2 zusammensetzt. Mit der erwarteten Ankunft der nächsten Maschinen im ersten und zweiten Quartal 2020 wird sich der Lieferrhythmus 2020 noch verdichten.


[10.07.19] Helvetic Airways verkauft Fokker 100 Flotte an Alliance Airlines
Helvetic Airways verkauft ihre fünf Fokker 100 sowie sämtliche Ersatztriebwerke, Ersatzteile und Werkzeuge an Alliance Airlines. Die australische Fluggesellschaft ist die weltweit grösste Betreiberin von Fokker Flugzeugen.

Mit dem Verkauf der fünf Flugzeuge ist die Ausflottung der Fokker 100 Maschinen von Helvetic Airways abgeschlossen worden. Tobias Pogorevc, CEO von Helvetic Airways, erklärt: "Mit Alliance Airlines haben wir den idealen Partner gefunden, um den Betrieb unserer fünf ehemaligen Fokker fortzusetzen. Die Transaktion zeigt auch, dass die Flugzeuge immer auf höchstem Niveau gewartet wurden." Die fünf Flugzeuge werden die Alliance-Flotte von 44 Fokker-Flugzeugen erweitern.

Zurzeit betreibt Helvetic Airways eine standardisierte Flotte von elf Embraer E190-E1. Ab diesem Herbst werden diese mit der ersten von zwölf neuen Embraer E190-E2 ergänzt
.

[14.06.19] Abschied von der Fokker 100
Nach mehr als fünfzehn Jahren im Dienst der Schweizer Fluggesellschaft wurde heute die letzte Fokker 100, die HB-JVG, aus der Helvetic Airways Flotte ausgemustert. Die Maschine führte einen exklusiven Rundflug über der Schweiz durch, bevor sie ein letztes Mal auf der Piste vom Flughafen Zürich aufsetzte.

Im Anschluss an den offiziellen Teil am Boden überflog der Spezialflug 2L 100 die Schweiz, an Bord Medienleute, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eingeladene Gäste. Bei der Landung wurde das Flugzeug durch die Flughafenfeuerwehr mit Wasserfontänen empfangen. Später wurde die Fokker 100 nach Bratislava überflogen.

Simon Schatzmann, Kapitän und Chief Operating Officer, der gemeinsam mit der Kapitän Sandra Dummermuth für diesen Spezialflug verantwortlich war sagt: «In all den Jahren, in welchen die Fokker 100 in unserem Dienst standen, haben sie die Schweizer Nationalfarben mit Stolz in alle Ecken Europas getragen. Es ist ein besonders emotionaler Moment, in dem wir uns heute von diesem Mythos der Schweizer Luftfahrt trennen müssen».

Noch vor etwas weniger als zwei Jahrzehnten führte kein Weg an den Fokker 100 vorbei, und sie trugen massgeblich zum Erfolg von Helvetic Airways bei. Seit November 2003 haben die Maschinen niederländischer Herkunft fast 180’000 Flugstunden und 140’000 erfolgreiche Landungen gemeistert. Mit ihren insgesamt 89’300’000 zurückgelegten Kilometern haben die Fokker 100 das Äquivalent von 116 Hin- und Rückflügen zum Mond geschafft. Dank der exzellenten Wartung werden die Fokker 100 von einer anderen Gesellschaft weiterhin als Passagierflugzeuge eingesetzt.

Der Beginn einer neuen Ära
Seit zwei Wochen bewegt Helvetic Airways eine Einheitsflotte mit 11 Embraer E190-E1. Ab Herbst 2019 wird diese Flotte mit der ersten ihrer zwölf neuen Embraer E190-E2 ergänzt. Die Flugzeuge der neuesten Generation sind geräumiger, leiser und verfügen über einen höheren Komfort; zudem sind sie umweltfreundlicher, denn sie verbrauchen im Vergleich zu anderen Regionalflugzeugen bis zu 20 % weniger Treibstoff. Mittelfristig wird Helvetic Airways über eine der modernsten Regionalflotten Europas verfügen.


[04.03.19]
Erstes zusätzliches Flugzeug eingetroffen
Helvetic Airways ergänzt ihre Flotte und hat dieses Wochenende ein weiteres Flugzeug des Typs Embraer E190-E1 in Betrieb genommen. Das zusätzlich geleaste Flugzeug wird in die vorhandene Embraer-Flotte der Helvetic Airways eingegliedert.

Die neue Embraer mit der Immatrikulation HB-JVS hob am Freitag, dem 1. März, für den Flug von San José (Costa Rica) in die Schweiz ab. Nach der Überquerung der USA und Kanadas führte die Flugroute weiter über den Nordatlantik Richtung Zürich. Das Flugzeug ist planmässig Samstagabend 2. März am Flughafen Zürich gelandet. Das Flugzeug ist genau 10 Jahre alt und wurde im März 2009 an TACA International Airlines (N983TA) ausgeliefert und im May 2013 an Avianca El Salvador transferiert.

Die 104-plätzige Maschine wird für eigene Flüge sowie für die Operationen im Rahmen des Wet-Lease-Abkommens für Swiss International Air Lines eingesetzt. Drei weitere Maschinen mit den Immatrikulationen HB-JVT, HB-JVU und HB-JVV werden danach im Monatsrhythmus folgen. Nach der bereits erfolgten Ausflottung von drei Fokker 100 wird somit die hohe operationelle Stabilität im Flugbetrieb gewährleistet.

Die insgesamt vier Maschinen vom Typ Embraer E190-E1 werden vom dänischen Leasinggeber Nordic Aviation Capital geleast. Mit dieser Integration wird die Helvetic Flotte im Sommer aus 11 Embraer E190-E1 bestehen. Im Herbst 2019 wird dann die erste von 12 modernen Embraer E190-E2 zur Flotte stossen.


[03.02.19] Fokker 100 verlassen die Flotte vorzeitig
Ursprünglich hatte Helvetic geplant die Fokker 100 bis 2020 im Einsatz zu belassen und sie nach und nach durch die zwölf bestellten werksneuen Embraer190 E2 zu ersetzen. Jetzt soll die Ausmusterung der Fokker 100 schneller erfolgen. Im Schweizer Luftfahrzeugregister waren Anfang  Februar 2019 noch fünf Fokker 100 registriert. Drei davon haben allerdings die Schweiz Richtung Bratislava verlassen. Damit sind nur noch zwei Maschinen, die HB-JVF und HB–JVG einsatzbereit. Bereits bis Mitte dieses Jahres sollen auch diese Flugzeuge ausgemustert werden.

Im Sommerflugplan 2019 wird Helvetic neu acht Maschinen für Swiss betreiben (bisher vier). Die erste Embraer 190 E2 wird aber erst im Herbst 2019 eintreffen. Helvetic wird daher von Nordic Aviation Capital vier ERJ-190 mieten und damit die Fokker 100 ersetzen. Das erste Flugzeug soll bereits Ende Februar in Zürich eintreffen.

Mit diesen Massnahmen erreicht Helvetic eine Vereinheitlichung der Flotte und damit mehr Flexibilität und tiefere Betriebskosten. Auch bei der Schulung des Personals und bei der Wartung können Kosten eingespart werden.


[17.07.18] Helvetic bestellt 12 Embraer E190-E2
Zwar handelt es sich erst um eine Absichtserklärung die während der Farnborough Air Show unterzeichnet wurde. Man darf aber davon ausgehen, dass Helvetic einen Entscheid über die Nachfolge der fünf Fokker 100 und der sieben ERJ-190 gefällt hat.

Die Absichtserklärung beinhaltet die Bestellung von 12 Flugzeugen des Typs E190-E2 mit einer Option für weitere 12 Flugzeuge. Bei Ausübung aller Kaufrechte beträgt der Transaktionwert gemäss Listenpreis 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Typenentscheid ist noch nicht endgültig; die Airline erwägt eine Anzahl Flugzeuge in der grösseren Version E195-E2 zu erwerben. Diese verfügt über 144 Sitzplätze gegenüber der E190-E2 mit 114 Plätzen.

Die 12 neuen Flugzeuge werden zwischen Herbst 2019 und Herbst 2021 die fünf Fokker 100 und sieben Embraer ERJ-190 ersetzen. Die Kaufoption für weitere 12 Flugzeuge ermöglicht es Helvetic Airways, die Wachstumstrategie den künftigen Marktgegebenheiten anzupassen.